Coaching
Ziel der Maßnahme ist eine Beendigung der Obdachlosigkeit bei Jugendlichen und die Aufnahme einer schulischen oder beruflichen Ausbildung.
Im Projekt wird die Entwicklung der Wohnreife und der Übergang in ein eigenes Wohn-und Mietverhältnis, sowie der Übergang in eine schulische/betriebliche Ausbildung unterstützt und begleitet.
Träger
MainArbeit Kommunales Jobcenter Offenbach am Main in Kooperation mit KIZ PROWINA GmbH
Ansprechpartner:
Sven Kube
Tel: 069 800 896 09
E-Mail: svenkube@kiz.de
Auftraggeber/Förderung
Hessischen Ministerium für Soziales und Integration
Gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration



Offenbach hat einen hohen Zuzug von Bulgarischen Familien, häufig mit drei oder mehr Kindern. Ziel des Familiencoachings ist es, die komplette Familie mit der Methode des beschäftigungsorientierten Fallmanagements zu beraten. Eltern als auch Kinder sollen beruflich und sozial integriert werden können. Ausgerichtet an den gesellschaftlichen Wertvorstellungen wie Gleichstellung von Mann und Frau, Bildung für Kinder, schulische und berufliche Ausbildung und lebenslanges Lernen, wird mit den Familien gearbeitet. Die Erwachsenen sind in der Regel arbeitslos und zunächst an dem Finden von passendem Wohnraum und langfristiger sozialversicherter Arbeit gescheitert. Ziel der Maßnahme ist es, die Eltern in Bildung oder Arbeit zu vermitteln, die Kinder im Schul- bzw. Bildungssystem zu integrieren.
Die Beratung beinhaltet die Unterstützung bei
- der Wohnungssuch
- der Arbeitssuche
- der Kinderbetreuung
- der Ausbildungs- und Schulberatung
Träger
MainArbeit Kommunales Jobcenter Offenbach am Main
Kontakt
Oktay Soylu
Tel: 069 8065 8349
E-Mail: oktay.soylu@offenbach.de
Auftraggeber/Förderung
Hessischen Ministerium für Soziales und Integration
Gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration



Das Projekt "Familienrat II" als Teil des Förderprogramms "Impulse der Arbeitsmarktpolitik (IdeA)" beendet seine Arbeit und zieht Bilanz
MainArbeit und startHAUS gGmbH setzen neue Maßstäbe in der Arbeitsmarktintegration (2022-2024)
Von 2022 bis 2024 haben MainArbeit und startHAUS gGmbH in einem wegweisenden Kooperationsprojekt "Familienrat II" einen innovativen und ganzheitlichen Ansatz zur Arbeitsmarktintegration und sozialen Teilhabe erfolgreich umgesetzt. Gefördert vom Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) sowie ergänzt durch kommunale und Landesmittel richtete sich das Projekt an besonders benachteiligte Familien in Offenbach, überwiegend mit Wurzeln in Bulgarien, Rumänien und der Türkei, darunter viele Sinti und Roma oder deren Nachkommen.
Ganzheitlicher Ansatz für nachhaltige Integration
Das Projekt "Familienrat II" zielte darauf ab, Familien mit vielfältigen Vermittlungshemmnissen nachhaltig zu unterstützen. Zu diesen Herausforderungen zählten unter anderem Wohnungslosigkeit oder unsichere Wohnverhältnisse, Verschuldung, rechtliche Probleme, mangelnde Sprachkenntnisse, fehlende Kinderbetreuung, unregelmäßiger Schulbesuch oder unzureichende schulische Leistungen der Kinder. Gemeinsam mit den Familien erarbeiteten die engagierten Mitarbeiter von MainArbeit und startHAUS gGmbH maßgeschneiderte Lösungen, um diese Hindernisse zu überwinden. Ziel war es, die Familien zu befähigen, selbstständig am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und durch ein regelmäßiges Familieneinkommen unabhängig von Sozialleistungen zu werden.
Beeindruckende Erfolge durch intensive Betreuung
Seit Projektbeginn wurden in den Beratungsräumen der startHAUS gGmbH etwa 3.500 Beratungsgespräche geführt. Davon fanden rund 15% mit der gesamten Familie - Eltern und Kindern gemeinsam - statt, weitere 15% erfolgten als mobile Beratung, beispielsweise durch Hausbesuche, Gespräche im Wohnumfeld oder Begleitung zu Behörden, Gerichten und Jugendämtern. Im Mittelpunkt stand die Aktivierung vorhandener familiärer Ressourcen, um dauerhafte Veränderungen zu ermöglichen. In vielen Fällen nahmen auch Großeltern, Geschwister der Eltern oder entferntere Verwandte an den Gesprächen teil, was die umfassende Unterstützung verstärkte.
Die Ergebnisse sind beachtlich
Für über 78 Personen konnte der Bezug von Sozialleistungen beendet werden, und mehr als 100 Personen schlossen ihre Teilnahme am Projekt erfolgreich ab, da ihre Probleme gelöst oder auf dem Weg zur Lösung waren. In vielen Fällen fehlte nur noch ein ausreichendes Familieneinkommen, um vollständige Eigenständigkeit zu erreichen - ein Ziel, das durch die intensive Unterstützung des Jobcenters und der startHAUS gGmbH in greifbare Nähe rückte.
Konkrete Erfolge in Bildung, Beschäftigung und Lebenssituation
Im Rahmen des Projekts nahmen zahlreiche Teilnehmer an Grundbildungskursen teil, in denen sie ihre Sprach-, Lese-, Schreib- und digitalen Fähigkeiten deutlich verbesserten. Insgesamt wurden 49 Personen in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse und 20 Personen in geringfügige Beschäftigungen vermittelt. Schuldenprobleme konnten in über 20 Fällen erfolgreich angegangen werden, und in 12 Fällen wurden Wohnungsprobleme nachhaltig gelöst. Besonders erfreulich war die Unterstützung im schulischen Bereich: In über 30 Fällen wurden Lösungen für schulische Herausforderungen der Kinder gefunden, was zu einer deutlichen Verbesserung der schulischen Leistungen und einem regelmäßigen Schulbesuch führte. Diese Erfolge führten teilweise zu einer engen Zusammenarbeit mit Lehrkräften, die weitere Familien für das Projekt empfahlen.
Eine Bereicherung für die Arbeit des Jobcenters
Das Projekt "Familienrat II" hat gezeigt, wie wirksam eine enge Zusammenarbeit zwischen Jobcenter, startHAUS gGmbH und den betroffenen Familien sein kann. Der ganzheitliche, familienorientierte Ansatz war für die Zielgruppe sehr vorteilhaft und ergänzt die Arbeit des Jobcenters sinnvoll. Die intensive Begleitung und individuelle Unterstützung ermöglichten es, dauerhafte Lösungen für komplexe Lebenslagen zu entwickeln und Familien eine Perspektive auf ein selbstbestimmtes Leben zu eröffnen.
Ausblick und Bedeutung für Offenbach
Bedauerlicherweise kann das Projekt "Familienrat II" im Jahr 2025 aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht fortgesetzt werden. Dennoch bleibt der innovative Ansatz ein Vorbild für die zukünftige Arbeit mit benachteiligten Familien. Die MainArbeit setzt sich weiterhin dafür ein, ähnliche Projekte zu initiieren, um Familien in schwierigen Lebenslagen nachhaltig zu unterstützen. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse und Erfolge werden die Arbeit des Jobcenters langfristig beeinflussen und dazu beitragen, die soziale Teilhabe in Offenbach weiter zu stärken.
Auftraggeber/Förderung:
Hessischen Ministerium für Soziales und Integration
Laufzeit:
01.01.2023 - 31.12.2024
Gefördert von der Europäischen Union und aus Mitteln des Landes Hessen



Jugendlichen und jungen Erwachsenen die eine neue Beschäftigung oder sozialversicherungspflichtige Beschäftigung beginnen werden intensiv und individuell begleitet. Das Ziel ist es Arbeitsabbrüche und vorzeitige Entlassungen zu vermeiden.
Das Coaching umfasst
- Sozialpädagogische Begleitung
- Hilfe bei den Finanzen
- Coaching am Arbeitsplatz
- Hilfe bei den beruflichen Plänen
Träger
MainArbeit Kommunales Jobcenter Offenbach am Main
Ansprechpartner bei der Volkshochschule Offenbach am Main:
Volker Otto
Tel: 069 8065 8452
E-Mail: volker.otto@offenbach.de
Auftraggeber/Förderung
Hessischen Ministerium für Soziales und Integration
Gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration



Die Qualifizierungsberatung ist ein Angebot an Kunden mit Migrationshintergrund. Die Qualifizierungspotentiale der Zielgruppe sollen durch eine kompetente und zielgerichtete Beratung optimal entwickelt werden.
Die Qualifizierungsberatung unterstützt auf diese Weise den Integrationsprozess in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, welches im Bedarfsfall auch zu einem begleitenden Coaching für den gesamten Qualifizierungszeitraum ausgeweitet werden kann. Ziel der Qualifizierungsberatung ist es mehr Bürger und Bürgerinnen dafür zu gewinnen ihre berufliche Situation und Ausgangslage zu verbessern. Eine nachhaltigere Integration in den Arbeitsmarkt soll vorangetrieben werden.
Träger
MainArbeit Kommunales Jobcenter Offenbach am Main
Ansprechpartnerin
Silke Bartetzko
Tel: 069 8065 8228
E-Mail: silke.bartetzko@offenbach.de
Auftraggeber/Förderung
Hessischen Ministerium für Soziales und Integration


